Der Graue Star (medizinisch: Katarakt) entsteht meist als Folge des natürlichen Alterungsprozesses der Augenlinse. Zu den ersten Anzeichen gehören eine verschwommene Sicht, erhöhte Lichtempfindlichkeit und eine nachlassende Farbwahrnehmung. Im weiteren Verlauf kann es zu stärkeren Sehstörungen bis hin zum Sehverlust kommen.
Sobald eine Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr ausreichen, um die Sehschärfe zu verbessern, ist eine Operation die einzige effektive Behandlungsmöglichkeit. Während des Eingriffs wird die getrübte Linse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Diese kann individuell an Ihre Sehanforderungen angepasst werden und gleichzeitig Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Altersweitsichtigkeit korrigieren.
Dank modernster OP-Techniken erfolgt der Eingriff schonend und unter örtlicher Betäubung. Die Heilungsphase ist in der Regel kurz, sodass die meisten Patienten bereits nach wenigen Tagen eine deutliche Verbesserung ihrer Sehqualität erleben.
Ihr Sehvermögen liegt uns am Herzen. Deshalb nehmen wir uns Zeit für eine präzise Diagnose, eine ausführliche Beratung und die Wahl der besten Behandlungsmethode. In bestimmten Fällen, wie bei der Medikamenten-Injektion ins Auge, einer Katarakt-Operation oder Lidkorrekturen, kann ein ambulanter Eingriff erforderlich sein.
Im medizinischen Versorgungszentrum am Savignyplatz führen wir solche Operationen direkt in unserem hauseigenen OP-Zentrum durch. Dabei begleiten wir Sie persönlich – vom ersten Beratungsgespräch über den Eingriff bis hin zur Nachsorge. Durch die ambulante Durchführung können Patienten in der Regel noch am selben Tag nach Hause zurückkehren.
Unser Ziel ist es, Ihnen eine sichere, moderne und individuell abgestimmte Behandlung zu bieten, die bestmögliche Ergebnisse für Ihre Augengesundheit gewährleistet.
Netzhauterkrankungen wie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) oder das diabetische Makulaödem (DMÖ) entstehen durch Schädigungen oder krankhafte Wucherungen der Blutgefäße. Diese Prozesse führen dazu, dass sich Flüssigkeit in der Netzhautmitte (Makula) ansammelt, wodurch die Sehfähigkeit erheblich beeinträchtigt wird.
Eine bewährte und effektive Therapie ist die intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM). Dabei wird das Medikament direkt ins Auge injiziert, um die krankhaften Veränderungen gezielt zu behandeln. Dieser minimalinvasive Eingriff wird bei Ihre Augenärzte ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.
Patienten können die Behandlung sowohl in unserem OP-Zentrum am Savignyplatz als auch in unserer Praxis in der Greifswalder Straße in Anspruch nehmen. Die Therapie erfolgt in regelmäßigen Abständen, je nach individueller Diagnose und Krankheitsverlauf. Unser erfahrenes Team sorgt für eine schonende, präzise und sichere Durchführung der Injektionen, um Ihre Sehfähigkeit langfristig zu erhalten.
Dieser wird sowohl in unserem OP-Zentrum am Savignyplatz als auch in unserem Standort an der Greifswalder Straße durchgeführt.
Augenlidstraffung, Schlupflider, Blepharoplastik
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut der Augenpartie an Elastizität. Besonders das Oberlid kann erschlaffen, sodass sich überschüssige Haut über die Lidfalte legt und in manchen Fällen sogar das Sichtfeld einschränkt. Dadurch wirkt der Gesichtsausdruck oft müde und abgespannt. Eine Augenlidstraffung (Blepharoplastik) korrigiert diese Veränderungen, indem überschüssige Haut schonend entfernt wird. Der feine Schnitt erfolgt präzise entlang der natürlichen Lidfalte, sodass er nach der Heilung kaum sichtbar ist.
Zusätzlich führen wir ambulante Eingriffe zur Korrektur von Fehlstellungen der Augenlider durch. Eine Einwärtsdrehung des Unterlids (Entropium) kann dazu führen, dass Wimpern an der Hornhaut reiben und Reizungen verursachen. Bei einer Auswärtsdrehung des Unterlids (Ektropium) fließt Tränenflüssigkeit nicht mehr korrekt ab, wodurch es zu Bindehautreizungen kommt. Beide Fehlstellungen können durch eine gezielte Lidkorrektur behoben werden.
Kleinere Hautveränderungen wie Hagelkörner, Grießkörner, Papillome oder Warzen lassen sich ebenfalls problemlos ambulant entfernen. Besonders häufig tritt das Basaliom, eine durch UV-Schädigung verursachte knötchenartige Hautveränderung, im Bereich der Augen auf. Unser Team entfernt diese Gewebeveränderungen schonend in unserem OP-Zentrum.
Moderne Laserbehandlungen bieten eine schonende und effektive Therapie für verschiedene Augenkrankheiten. Sie kommen unter anderem bei Netzhautveränderungen, Grünem Star (Glaukom) oder Nachstar nach einer Kataraktoperation zum Einsatz. In unserer Praxis am Savignyplatz stehen unterschiedliche Laserverfahren zur Verfügung, die je nach Diagnose individuell angewendet werden.
Eine der häufigsten Anwendungen ist die Behandlung von Netzhautlöchern und Gefäßverschlüssen. Der Argonlaser dient dazu, betroffene Netzhautareale gezielt zu versiegeln, um Komplikationen wie eine Netzhautablösung zu verhindern. Auch bei diabetischer Retinopathie oder Gefäßveränderungen kann dieser Laser gezielt eingesetzt werden, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Nach einer Kataraktoperation kann es in einigen Fällen zu einer Trübung der hinteren Linsenkapsel kommen, die als Nachstar bezeichnet wird. Dies führt zu einer erneuten Verschlechterung der Sehqualität. Mit dem YAG-Laser lässt sich diese Trübung innerhalb weniger Minuten schmerzfrei und präzise entfernen, sodass die Sehschärfe unmittelbar wiederhergestellt wird.
Bei Glaukom-Patienten kann eine Laserbehandlung den Augeninnendruck senken, was die Notwendigkeit von Augentropfen verringern oder eine zusätzliche medikamentöse Therapie unterstützen kann. Eine bewährte Methode ist die Selektive Laser-Trabekuloplastik (SLT). Dieser schmerzfreie Eingriff verbessert den Abfluss des Kammerwassers und hilft dabei, den Druck langfristig zu regulieren.
Zusätzlich stehen Verfahren wie die Iridotomie (YAG-ID) oder die Cyclophotokoagulation (CPC) zur Verfügung, die in bestimmten Glaukom-Fällen angewendet werden. Die Behandlung erfolgt ambulant und wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Hornhaut spielt eine entscheidende Rolle für die Sehschärfe. Erkrankungen oder Verletzungen können jedoch zu dauerhaften Trübungen führen. In unserer Praxis bieten wir verschiedene ambulante Behandlungen der Hornhaut an, um die Sehkraft zu verbessern und Beschwerden zu lindern.
Bei der Keratokonus-Erkrankung kommt es zu einer fortschreitenden Ausdünnung und Vorwölbung der Hornhaut, was eine deutliche Verschlechterung der Sehqualität zur Folge hat. Eine bewährte Methode zur Stabilisierung ist das Corneale Crosslinking, bei dem die Hornhaut mit speziellen UV-Licht-vernetzten Kollagenfasern verstärkt wird. Dieser ambulante Eingriff kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder sogar aufhalten.
Wiederkehrende Hornhautrisse (rezidivierende Hornhauterosionen) oder Trübungen, die beispielsweise durch Verletzungen oder chronische Erkrankungen wie eine bandförmige Hornhautdegeneration entstanden sind, lassen sich durch eine Hornhautabrasion gezielt behandeln. Dabei wird die oberste Zellschicht der Hornhaut vorsichtig entfernt, um eine gesunde Neubildung der Gewebeschicht zu ermöglichen.
In bestimmten Fällen kann die Versorgung mit einer Amnionmembran helfen, Heilungsprozesse zu beschleunigen. Diese feine Membran, die aus biologischem Gewebe besteht, wird direkt auf die geschädigte Hornhaut aufgebracht. Sie unterstützt die Regeneration und fördert die Heilung von schweren Hornhautschäden, ohne dass eine Naht erforderlich ist.
Unsere ambulanten Behandlungen an der Hornhaut werden individuell auf die Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt, um optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen.
Eine IPCL (Implantierbare phake Kontaktlinse) bietet eine moderne und präzise Möglichkeit, Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und, in geeigneten Fällen, auch Alterssichtigkeit (Presbyopie) zu korrigieren. Dabei wird eine zusätzliche Linse dauerhaft in das Auge eingesetzt, während die natürliche Linse erhalten bleibt. Das Verfahren kann besonders dann eine geeignete Behandlungsoption sein, wenn eine Korrektur mittels Laser nicht sinnvoll ist oder bei höheren Fehlsichtigkeiten an Grenzen stößt.
Der Eingriff erfolgt ambulant und in der Regel unter örtlicher Betäubung. Die Linse wird individuell an das Auge angepasst, über einen kleinen Zugang eingesetzt und präzise im Auge positioniert. Ziel der Behandlung ist eine deutliche Verbesserung der Sehqualität sowie eine spürbare Verringerung der Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen.
Da die natürliche Linse erhalten bleibt, stellt die IPCL in geeigneten Fällen eine besonders schonende Form der refraktiven Korrektur dar. Voraussetzung ist jedoch stets eine sorgfältige augenärztliche Diagnostik, um die anatomischen Gegebenheiten des Auges genau zu beurteilen und die individuell passende Behandlung auszuwählen.
Ob eine Versorgung mit IPCL für Sie infrage kommt, klären wir in einer ausführlichen Voruntersuchung und persönlichen Beratung. Gemeinsam besprechen wir, welche Möglichkeiten bestehen und welches Verfahren Ihren medizinischen Voraussetzungen und Ihren persönlichen Sehbedürfnissen am besten entspricht.
In einem Punkt bin ich fachlich vorsichtig: Die Formulierung zu Presbyopie sollte nur dann so auf die Website, wenn ihr tatsächlich auch eine presbyopiekorrigierende Variante anbietet und nicht nur klassische phake Linsen zur Korrektur von Myopie, Hyperopie und Astigmatismus. Wenn du willst, formuliere ich dir im nächsten Schritt eine endgültige Agenturfassung, also mit Überschrift, Fließtext und konkreter Platzierungsanweisung.
Ein iStent ist ein sehr kleines Implantat, das im Rahmen eines mikroinvasiven Eingriffs in das Auge eingesetzt wird. Ziel der Behandlung ist es, den natürlichen Abfluss des Kammerwassers zu verbessern und dadurch den Augeninnendruck zu senken. Für Patienten mit Glaukom, insbesondere mit Offenwinkelglaukom, kann dieses Verfahren in geeigneten Fällen eine schonende Ergänzung der bestehenden Behandlung darstellen.
Der iStent wird präzise in den natürlichen Abflussbereich des Auges eingesetzt und kann häufig mit einer Kataraktoperation kombiniert werden. Auf diese Weise lässt sich eine operative Behandlung des Grauen Stars in geeigneten Fällen mit einer zusätzlichen drucksenkenden Maßnahme verbinden. Ziel ist es, den Augeninnendruck langfristig besser zu kontrollieren und unter Umständen auch die Abhängigkeit von drucksenkenden Augentropfen zu verringern.
Ob ein iStent für Sie infrage kommt, klären wir im Rahmen einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung und persönlichen Beratung. Dabei berücksichtigen wir die Form und Ausprägung des Glaukoms, den bisherigen Behandlungsverlauf sowie die individuellen anatomischen Voraussetzungen des Auges. Auf dieser Grundlage besprechen wir mit Ihnen, welches Verfahren medizinisch sinnvoll ist und am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt.