Glaukom
Die zentrale Dicke unterstützt die Einordnung des gemessenen Augeninnendrucks und des individuellen Risikoprofils.
Die Pachymetrie misst die Dicke der Hornhaut in Mikrometern. Der Wert hilft, Augeninnendruckmessungen einzuordnen, strukturelle Hornhautveränderungen zu beurteilen und Eingriffe sicher zu planen.
Eine ungewöhnlich dünne oder dicke Hornhaut kann den gemessenen Augeninnendruck beeinflussen. Die Hornhautdicke ist aber kein einfacher Korrekturknopf: Sie wird zusammen mit Messmethode, Sehnerv, Druckverlauf und weiteren Risikofaktoren beurteilt.
Optische Tomografiesysteme erstellen berührungslos eine vollständige Dickenkarte. Bei der Ultraschall-Pachymetrie berührt eine betäubte Sonde die Hornhaut kurz und misst lokal.
Je nach Fragestellung ist ein Zentralwert oder eine vollständige Dickenkarte sinnvoll.
Die zentrale Dicke unterstützt die Einordnung des gemessenen Augeninnendrucks und des individuellen Risikoprofils.
Dünnste Stelle, Dickenverteilung und Veränderung im Verlauf sind wichtige Bestandteile der Tomografie.
Vor einer Laserkorrektur wird geprüft, ob ausreichend stabiles Hornhautgewebe vorhanden ist.
Schwellungen oder Verdünnungen können objektiv dokumentiert und im Verlauf verglichen werden.
Die gewählte Methode richtet sich nach Gerät und klinischer Frage.
Sie fixieren ein Ziel, während das Gerät berührungslos Schnittbilder und eine Dickenkarte berechnet.
Bei Kontaktmessung wird die Augenoberfläche mit Tropfen betäubt.
Zentrierung und übereinstimmende Werte werden kontrolliert; zu starker Sondendruck wird vermieden.
Dicke, Hornhautform, Druckmessung und übriger Befund werden gemeinsam bewertet.
Dicke Hornhäute können bei manchen Druckmessverfahren höhere, dünne Hornhäute niedrigere Werte begünstigen. Biomechanische Eigenschaften spielen zusätzlich eine Rolle, weshalb eine starre Addition oder Subtraktion den tatsächlichen Augeninnendruck nicht zuverlässig berechnet.
Für Verlaufskontrollen sollten Methode, Gerät und Messbedingungen möglichst vergleichbar sein.
Nicht automatisch. Hornhautdicke variiert individuell. Entscheidend sind Form, Struktur, Verlauf und die jeweilige klinische Fragestellung.
Wir berücksichtigen die Hornhautdicke, verwenden aber keine pauschale Rechenkorrektur als Ersatz für die Gesamtbeurteilung.
Optische Messungen sind berührungslos. Bei Ultraschall wird die Oberfläche betäubt, sodass der kurze Kontakt normalerweise nicht schmerzt.
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine augenärztliche Untersuchung. Welche Untersuchung sinnvoll ist und wie ein Ergebnis zu bewerten ist, richtet sich nach Beschwerden, Vorgeschichte und persönlichem Befund.
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