Geografische Atrophie
Ausdehnung und Randzonen atrophischer Bereiche bei trockener AMD lassen sich dokumentieren.
Die Fundus-Autofluoreszenz nutzt die natürliche Fluoreszenz bestimmter Stoffwechselprodukte im retinalen Pigmentepithel. Sie kommt ohne Farbstoffinjektion aus und zeigt charakteristische Muster bei verschiedenen Netzhaut- und Makulaerkrankungen.
Kurzwelliges Licht regt natürlich vorkommende Moleküle im Augenhintergrund an. Das zurückgesendete Fluoreszenzsignal wird als Graustufen- oder Falschfarbenbild dargestellt.
Helle und dunkle Bereiche können auf veränderten Stoffwechsel, Ansammlungen, Abschattung oder Verlust von Pigmentepithel hinweisen. Die genaue Bedeutung hängt von Erkrankung und Vergleich mit OCT, Fundusbild und Verlauf ab.
Typische Muster unterstützen Diagnose und Verlaufskontrolle.
Ausdehnung und Randzonen atrophischer Bereiche bei trockener AMD lassen sich dokumentieren.
Bestimmte Dystrophien zeigen charakteristische Verteilungsmuster, die weitere Diagnostik lenken können.
Aktive und abgelaufene Prozesse können unterschiedliche Autofluoreszenzmuster hinterlassen.
Bei ausgewählten Wirkstoffen unterstützt FAF zusammen mit OCT und Funktionstests die Verlaufskontrolle.
Die Untersuchung ähnelt einer Fundusfotografie.
Je nach Gerät und Fragestellung wird die Pupille erweitert.
Sie schauen auf ein Ziellicht, während das Gerät den gewünschten Netzhautbereich erfasst.
Fokus, Beleuchtung, Lidschatten und Trübungen werden kontrolliert.
FAF wird mit Farbfoto, OCT, Voraufnahmen und klinischem Befund zusammen ausgewertet.
Erhöhte Autofluoreszenz kann verschiedene Ursachen haben; verminderte Signale entstehen unter anderem durch Gewebeverlust oder Abschattung. Daher ist die Zuordnung zur Netzhautschicht und zum klinischen Bild entscheidend.
Der größte Nutzen entsteht häufig im Verlauf: Stabilität, Ausdehnung oder neue Randzonen werden auf vergleichbaren Aufnahmen sichtbar.
Nein. FAF nutzt die natürliche Fluoreszenz von Strukturen im Augenhintergrund.
Nein. Die Angiografie untersucht nach Farbstoffgabe vor allem Gefäßfüllung und Leckagen. FAF bildet natürliche Fluoreszenzmuster des Pigmentepithels ab.
OCT ordnet Veränderungen den einzelnen Netzhautschichten zu und ergänzt damit das flächige FAF-Muster.
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine augenärztliche Untersuchung. Welche Untersuchung sinnvoll ist und wie ein Ergebnis zu bewerten ist, richtet sich nach Beschwerden, Vorgeschichte und persönlichem Befund.
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