Achslänge
Der Abstand von Hornhaut bis Netzhaut ist einer der wichtigsten Werte für die Linsenstärke.
Vor einer Kataraktoperation muss die Stärke der Kunstlinse berechnet werden. Die Biometrie misst dafür unter anderem die Länge des Auges und die Brechkraft der Hornhaut – kleine Messabweichungen können das spätere Refraktionsergebnis beeinflussen.
Moderne optische Biometer messen berührungslos die Achslänge, Hornhautradien und je nach Gerät weitere Abstände im Auge. Aus diesen Werten, dem gewählten Linsenmodell und dem angestrebten Sehziel berechnet eine Formel die passende Kunstlinsenstärke.
Bei dichter Katarakt kann das optische Signal ausfallen. Dann kann eine Ultraschallbiometrie notwendig sein. Hornhautveränderungen, Kontaktlinsen oder trockene Augen müssen vor der endgültigen Berechnung berücksichtigt werden.
Die Berechnung wird an Anatomie, Voroperationen und gewünschtes Sehziel angepasst.
Der Abstand von Hornhaut bis Netzhaut ist einer der wichtigsten Werte für die Linsenstärke.
Krümmung und Astigmatismus beeinflussen die Gesamtbrechkraft und die Wahl torischer Linsen.
Zusätzliche anatomische Werte helfen modernen Formeln, die spätere Position der Kunstlinse abzuschätzen.
Gemeinsam wird festgelegt, ob der Schwerpunkt auf Ferne, Nähe oder einem abgestimmten Monovisionskonzept liegt.
Stabile Hornhautmessungen und ein geklärtes Sehziel sind wichtiger als möglichst viele Dezimalstellen.
Trockene Augen und Kontaktlinseneffekte werden vor der endgültigen Messung berücksichtigt.
Achslänge, Hornhautradien und weitere Parameter werden wiederholt und auf Plausibilität geprüft.
Frühere Laserbehandlungen, Hornhautoperationen, hohe Fehlsichtigkeit und Netzhauterkrankungen fließen in die Planung ein.
Formel, Linsenmodell und gewünschter Fokus werden im ärztlichen Gespräch zusammengeführt.
Die Biometrie reduziert die Wahrscheinlichkeit einer unerwarteten Restfehlsichtigkeit, kann sie aber nicht vollständig ausschließen. Heilung, effektive Linsenposition und individuelle Anatomie bleiben Einflussfaktoren.
Bei torischen oder multifokalen Linsen sind zusätzliche Messungen und besonders stabile Hornhautwerte erforderlich. Ob eine Premiumlinse sinnvoll ist, hängt auch von Netzhaut, Sehnerv, Hornhaut und persönlichen Sehansprüchen ab.
Wiederholte, übereinstimmende Werte erhöhen die Verlässlichkeit und zeigen, ob Hornhautoberfläche oder Fixation die Messung beeinflussen.
Nein. Sie ermöglicht eine sehr gezielte Planung, eine Restfehlsichtigkeit oder zusätzlicher Brillenbedarf bleiben jedoch möglich.
Kontaktlinsen können besonders die Hornhautkrümmung vorübergehend verändern und dadurch die berechnete Linsenstärke beeinflussen.
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine augenärztliche Untersuchung. Welche Untersuchung sinnvoll ist und wie ein Ergebnis zu bewerten ist, richtet sich nach Beschwerden, Vorgeschichte und persönlichem Befund.
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