Brillenbestimmung
Die automatisch ermittelten Werte beschleunigen die anschließende subjektive Feinabstimmung.
Das Autorefraktometer misst automatisch, wie das Auge Licht bündelt. Es liefert innerhalb weniger Sekunden objektive Ausgangswerte für Sphäre, Zylinder und Achse – die endgültige Brillenstärke entsteht aber erst aus weiteren Messungen und Ihrem Seheindruck.
Das Gerät sendet ein Messbild in das Auge und analysiert das zurückkehrende Licht. Daraus berechnet es, ob eine Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung vorliegt.
Akkommodation – das aktive Scharfstellen des Auges – kann die Werte beeinflussen, besonders bei Kindern und jungen Erwachsenen. Deshalb sind Skiaskopie, Messung unter Cycloplegie oder eine subjektive Refraktion je nach Situation wichtig.
Das Autorefraktometer ist ein Startpunkt für verschiedene Untersuchungswege.
Die automatisch ermittelten Werte beschleunigen die anschließende subjektive Feinabstimmung.
Bei unklarer Sehverschlechterung zeigen die Werte, welchen Anteil eine Fehlsichtigkeit haben könnte.
Veränderungen von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus lassen sich dokumentieren.
Geeignete Geräte liefern Hinweise; für eine verlässliche Kinderrefraktion kann eine Messung bei ausgeschalteter Akkommodation erforderlich sein.
Sie müssen weder Buchstaben lesen noch Entscheidungen treffen.
Kinn und Stirn liegen an; Sie schauen in das Gerät auf ein Zielbild.
Das Gerät führt automatisch mehrere Messungen pro Auge durch.
Streuung, Augenoberfläche, Pupillengröße und mögliche Trübungen werden berücksichtigt.
Mit Sehtafel und Messbrille wird geprüft, welche Korrektur im Alltag tatsächlich die beste Sehqualität bietet.
Die objektive Messung kann durch trockene Augen, Kontaktlinsen, Akkommodation, kleine Pupillen oder Medientrübungen schwanken. Mehrere Messungen und der Vergleich mit bisherigen Werten verbessern die Einordnung.
Bei Kindern kann eine unerkannte Weitsichtigkeit durch starkes Scharfstellen verdeckt werden. Augentropfen zur vorübergehenden Ausschaltung der Akkommodation ermöglichen dann eine verlässlichere Refraktionsbestimmung.
Nicht allein auf Grundlage des Automatenwertes. Für eine verlässliche Verordnung wird die Korrektur in der Regel subjektiv geprüft und medizinisch eingeordnet.
Sie kann schnell Hinweise liefern. Je nach Alter und Befund ist eine Refraktionsbestimmung mit pupillenerweiternden beziehungsweise akkommodationshemmenden Tropfen genauer.
Tagesform, trockene Augen, Akkommodation, Kontaktlinsen und Messbedingungen können kleine Unterschiede verursachen.
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine augenärztliche Untersuchung. Welche Untersuchung sinnvoll ist und wie ein Ergebnis zu bewerten ist, richtet sich nach Beschwerden, Vorgeschichte und persönlichem Befund.
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